ACHTUNG: Das Hormon in dieser Pille verursacht Mehrlingsgeburten!

Faszination Mehrlingsgeburten: Zwillinge, Drillinge, sogar Siebtlinge. Wie entstehen diese, wie ist der Verlauf bei so einer Mehrlingsschwangerschaft und wo liegen die Risiken. Das alles und viele weitere spannende Informationen hier in diesem Beitrag. 

Zwillingsbabys

Von einer Mehrlingsschwangerschaft wird gesprochen, wenn zwei, drei oder sogar mehr Kinder im Mutterleib heranwachsen.
Fakt ist, in jedem dieser Fälle spricht man von einer Risikoschwangerschaft.

Entstehung von Mehrlingsschangerschaften

98% der Mehrlingsschwangerschaften sind Zwillinge. Hier unterscheiden wir zwischen eineiigen und zweieiigen Zwillingen.
Eineiige Zwillinge haben dasselbe Erbgut, da sie aus einer befruchteten Eizelle entstehen, die sich in zwei Zellkerne teilt. Zweieiige Zwillinge entstehen anders, da hier zwei Eizellen befruchtet werden und deshalb die Kinder auch nicht zwingend gleich aussehen.

Schwangere Frau

Wenn Drillinge, Vierlinge oder sogar Siebtlinge erwartet werden, können diese durch verschiedenen Kombinationen entstehen. Diese Schwangerschaften entstehen häufig durch künstliche Befruchtung und Hormonbehandlungen.

Bei künstlichen Befruchtungen werden immer mehrere befruchtete Eizellen eingesetzt und es entstehen hier zweieiige Drillinge, Vierlinge oder Siebtlinge. Wie schon erwähnt sind Mehrlingsschwangerschaften sind generell risikobehaftet. Nicht immer bringt die Schwangerschaft gesundheitliche Probleme mit sich, es muss aber eine intensivere Überwachung gewährleistet werden.

Risiken für Mutter und Kind

Häufig kommt es zu Frühgeburten oder weiteren Risiken wie Fehlbildungen, Fehlgeburten oder Wachstumsverzögerungen der Kinder. Am besten ist es, wenn die Mehrlinge durch eine eigene Plazenta versorgt werden und in einer eigenen Fruchthöhle wachsen. Sonst kann es häufig zu Komplikationen kommen, weil die Versorgung nicht optimal gewährleistet werden kann.

Aber nicht nur für die Ungeborenen bietet so eine Mehrlingsschwangerschaft Risiken, denn auch für die Mütter ist diese sehr belastend. Bei Mehrlingsschwangerschaften wie einer Siebtlingsgeburt weisen die Schwangeren selbst eine dreifach erhöhte Sterblichkeit auf.

Einmal wird die Schwangere durch das zusätzliche Gewicht und die Versorgung des Kindes belastet, was sich auf den Körper, speziell die Beine, den Rücken und das Bindegewebe auswirkt.

Aber es können auch noch weitere Beschwerden wie Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Wasserablagerungen und Blutstau in den Beinen und Blutarmut auftreten. Deshalb ist es hier nochmal explizit wichtig sich regelmäßig vom Arzt untersuchen zu lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.